Eigene Einstellung- richtig oder falsch?

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Carolin1796
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Eigene Einstellung- richtig oder falsch?

Beitragvon Carolin1796 » 21.01.2013, 14:58

Hallo ihr Lieben (:
Habe hier im Forum von einigen schon gelesen habe, wo ich dachte "die wissen echt ne Menge", darum habe ich mich mal angemeldet...
Um zu meinem Problem zu kommen, ich weiss nicht, was ich denken soll,
ob ich das Recht habe mich als Rasta zu bezeichnen oder nicht :(
Ich finde auch, dass das Wort sehr schwierig zu erklären ist :/
Von meiner Einstellung her, bin ich eindeutig für die Liebe untereinander (universelle Liebe, oneness,..) bin extrem für gleichheit, bzw. für gerechtigkeit....
Mein Glaube selber würde ich jetzt nicht auf EINEN höher gestellten Gott beziehen sondern, dass jeder und alles (was lebt) zu nem Teil "göttlich" ist. - schwer zu beschreiben...
Finde, dass wir uns die Welt schließlich machen, wie sie ist.
Bin mittlerweile echt total verwirrt lese momentan auch sau viel darüber Dinge nach.
_____________________
Desweiteren würde ich mich nicht als Rasta bezeichnen, denn ich finde, dass da noch iwas fehlt? :/ Zumindestens von der Einstellung her

Ne Antwort wäre super hilfreich
Danke im vorraus :)
Caro

Dena
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Beitragvon Dena » 23.01.2013, 17:34

Hallo Carolin,
ich bin ganz neu hier im Forum, und dir widme ich meinen ersten Post :-)
Ich kenne deine Fragen sehr gut, vor ca. 12 Jahren habe ich mir diese auch gestellte und war auf der Suche.
ob ich das Recht habe mich als Rasta zu bezeichnen oder nicht
andere Frage: wer könnte dir dieses Recht denn absprechen? Ich selbst bezeichne mich als "jüdischen Rasta", und gerade das ist für mich wichtig. (in der jüdischen Religion heisst es, du sollst dir kein Bild von G*tt machen, das schliesst für mich auch aus, dass ein Mensch Gott sein kann- es sei denn, Gott ist in jedem und allem).
Zum Begriff Rasta: Das ist schon schwierig, da geb ich dir recht, weil der sich ja von "Rastafari" ableitet- und damit bei Haile Selassie ankommt. (Ras ist das amharische Wort für "Kopf bzw. König" und Tafari der bürgerliche Name von H.Selassie). Und ich finde ehrlich gesagt, dass der "Anführer einer Religion", so wie er dargestellt wird, zumindest selbst damit einverstanden sein sollte, und er persönlich hatte damit gar nichts am Hut. Und nun? Ras kann man in seiner Bedeutung ja so stehen lassen. Für mich baut das Wort den Bezug zu Jamaika, Bob Marley und Reggae auf.
Wenn du dich also als Rasta bezeichnest, dann ist es so und wenn du denkst, dass dazu was fehlt, dann ist das so. Es ist deine Entscheidung
Liebe Grüsse
Dena (was amharisch ist und "gut" bedeutet)

Carolin1796
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Beitragvon Carolin1796 » 24.01.2013, 16:52

Okay...
Finde, dass es halt immer schwieriger wird, je mehr ich darüber lese/nachdenke, etc.
Desweiteren möchte ich mich nicht als "Rasta" bezeichnen, denn ich weiß nicht, ob ich das "recht" habe, möchte auch niemanden beleidigen...

Dena
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Beitragvon Dena » 25.01.2013, 06:19

Hm, dann versteh ich deine Frage/deinen Post nicht ?!
Rasta ist nicht nur eine Religion, sondern eine Lebenseinstellung. ICh kann mich damit identifizieren. Du musst dich ja nicht so nennen.

Carolin1796
Beiträge: 3
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Beitragvon Carolin1796 » 25.01.2013, 16:16

nein. nicht nennen wollen ist so gesehen nicht ganz richtig, das aber nur, weil ich niemanden damit beleidigen möchte....

jochanan
Beiträge: 54
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Beitragvon jochanan » 02.02.2013, 10:19

Bei einer Bezeichnung als "Rasta" sollte man unterscheiden denn es gibt da mehrere Arten wie die andere Person das interpretiert:

Ein Rasta kann jemand sein der Ras Tafari folgt
Ein Rasta kann jemand sein der innerhalb der Bewegung lebt
Ein Rasta kann jeder sein.( Manche sagen sogar, das jeder von Geburt an Rasta ist- im Bezug zur Taufe eine interessante Doktrin.)

Im Ursprung war der erste Satz Gesetz oder immer gegeben. Im Laufe der Jahre wurde der term "Rasta" fuer eine Bewegung verweichlicht. Heute ist Rasta ein Sammelbegriff fuer "Hippies, One-Love Apologeten" usw.
Das ist ja nicht schlimm, nur hat es wenig mit dem Leben von Haile Selassie zu tun.

So wie niemand es dir absprechen kann, so kann aber niemand es fuersprechen oder anders gesagt, du kannst dich auch "Klaus" nennen. Es ist was bleibt einfach nur ein Geruest des Namens.


"Und ich finde ehrlich gesagt, dass der "Anführer einer Religion", so wie er dargestellt wird, zumindest selbst damit einverstanden sein sollte, und er persönlich hatte damit gar nichts am Hut."

Er hiess ja nur 12 Jahre Ras , von 1916-1928, dann Negus Teferi Mekonnen bis 1930. Wir wissen von seiner Biographie das er im Gespraech mit dem Bischof von Cantebury, selbigen aufforderte ihn nicht Ras Tafari zu nennen, indem er ihm ein "Bild von Haile Selassie schickte". Jedoch liegt in den 12 Jahren ein Schluss des Glaubens.


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