Gespräche über RastafarI

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anastasia
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Gespräche über RastafarI

Beitragvon anastasia » 22.07.2011, 21:22

Greetings, Jah people!

Ich möchte euch einladen, euer Rasta-Wissen mit mir zu teilen.
Ich bin Studentin und habe schon etwas über Rastafari und Jamaikanische Musik geschrieben. Und jetzt möchte ich ganz gerne Rastafari persönlich kennenlernen und mehr über die Bewegung in Deutchland erfahren. Meine Kenntnisse sind leider nur theoretisch – also von Büchern und Artikeln. Ich würde mich freuen, euch kennenzulernen, um mit euch darüber zu sprechen, was für euch als Rasta relevant und wichtig ist. Ich wäre für Diskussionen offen, hätte aber auch bestimmte Fragen, so wie:

Wie bist du Rasta geworden?
Was bedeutet für dich Babylon? Wie kämpfst du persönlich dagegen?
Was bedeutet für dich Zion?
Welche Rolle spielt Haile Selassie I. für dich?
Welche Rituale sind für dich wichtig?
Welche Rolle spielt die Musik (Reggae, Dub etc.) für dich?
Wie würdest du Rastafari beschreiben: als Bewegung, Religion, Philosophie, Lebensstil, Kultur, Gegenkultur?

Es gibt natürlich viel mehr Fragen, falls jemand Interesse hat, mit mir über sein/ihr Wissen und Erfahrungen zu reden – persönlich oder per Email. Man bleibt dabei natürlich anonym.
Ich freue mich auf euch!
Danke und BE BLESSED!

JackySaw1996
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Beitragvon JackySaw1996 » 05.01.2012, 23:51

also ich bin noch nicht lange rasta.
wie ich darauf gekommen bin zu erst habe ich meine eigenes weltbild erstellt wie ich u babylon stehe damal wusste ich aber noch nichts über rastafari.dann hab ich in vielen foren und sonstigen nach menschen gesucht die die gleiche meinung mit mir teilen seid dem nenne ich mich rastafari. ich glaube leider nicht stark an HIM weil ich schlechte erfahrung mit göttlichkeiten hatte und auch eher an die darwinsche theorie glaube. aber ich denke dass HIM uns alle zusammen bringen wird egal ob er ein gott ist oder nicht egal ob tod oder wiedergeboren es wird uns allein mit seinem gedanke zusammen bringen.ich selber hasse unser system in dt und auf der ganzen welt
wie ich damit klar kommen? ich versuche nicht an das system zu denken ich muss damit leben da ich dazu gezwungen werde aber ich versuche mich so oft es geht davon abzuschatten indem ich in den wald gehe und dort meditiere und für mehrere tage lebe. ich habe auch keinen berufswunsch da ich gerne mit der natur leben würde ital halt

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SmallAxe
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Beitragvon SmallAxe » 09.01.2012, 16:02

Ich mag eher Leute, die sich eigene Gedanken machen als welche, die nur nachplapern... ;)
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Pepe
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Beitragvon Pepe » 24.07.2012, 02:26

Also jaccksa... ich bin ähnlicher meinnung ich glaube an JAH esse kein schwein
Aber mit babylon hbe ich nichr ganz so viel zu tun ich mag das system
Zwar auch nicht aber bin kein radikaler gegner.
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Pepe
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Beitragvon Pepe » 24.07.2012, 02:30

Dazuzufügen wäre noch das ich kein offiziell konvertierter rasta bin
und dem glauben noch nicht sehr lange angehöre.
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LionOfJudah
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Beitragvon LionOfJudah » 02.09.2012, 12:15

Pepe hat geschrieben:Dazuzufügen wäre noch das ich kein offiziell konvertierter rasta bin
und dem glauben noch nicht sehr lange angehöre.


Das beweist schon, dass du nicht viel über unsere Glaubensgemeinschaft weisst. Du kannst nicht zu einem Rasta konvertieren. Jedermann kann Rasta sein. Ich denke, es ist falsch überhaupt konvertieren zu wollen. Denn wenn für dich nur zählt, was auf Papier steht, dann zeigst du, dass du nicht reif genug bist. Nur was du im Herzen trägst zählt.
Mal ein paar Fragen an dich:
1. Liest du die Bibel?
2. Glaubst du an Jah / Selassie I
3. Tötest du Tiere? (Fliegen, Ameisen, ect.)

Nimmt mich etz persönlich wunder. 1. und 2. sind verpflichtungen, denen du als Rasta unbedingt nachkommen solltest. Zudem sollte ein Rasta (3.) nie ein Tier töten.

jochanan
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Beitragvon jochanan » 04.09.2012, 11:29

Auch was man im Herzen traegt lebt man nicht gleich. Darum geht es, die Fragen die du gestellt hast sind noch nur Beiwerk auf dem Weg zu einem glaeubigen Menschen.

Wo ausserdem steht geschrieben das es "Verpflichtungen gibt". die Bewegung ist doch seit ihrer "Gruendung" darauf bestrebt dass es keine "Dogmen" gibt. Die Bewegung an sich kannst du jetzt aber in 3-4 groessere Gruppen zusammenfassen, die sich in Kernelementen total unterscheiden.

Das faengt doch schon bei Frage 2 an, wer oder was ist "Selassie I" und an was glaube ich, oder soll gegelaubt werden? Das Er Gott ist, ein Prophet...?

Die dritte Frage ist sowas von sinnlos. Tiere sind Schoepfungen Gottes, so auch Mikronorganismen die sich im Boden befinden usw...bevor du andere fragst ob sie Tiere (Schoepfung) toeten, sei dir sicher das du es nicht tust oder getan hast.

Ich nehme an, du weisst das Haile Selassie I. ein grossartiger Jaeger war und dieses auch ausuebte.

Nimm du es auch nicht persoenlich, aber der Brei der in der Welt rumlaeuft und was von RASTA schreit kann nicht mal vernuenftig und zeitlich getreu begruenden warum er sich RASTAFARI nennt. Haile Selassie hat da 1936 dem Bischof von Cantebury seine Meinung, hoefflich, beigebracht...

Ideme leNegus Negast Atze Qàdamawi Hayle Selase

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Selah

Beitragvon LionOfJudah » 25.10.2012, 16:53

jochanan
Falls du es nicht weisst, hat Selassie I. immer viel wert darauf gelegt, dass die Menschen erfahren, dass er KEIN RASTAFARI ist/war. Ein Rasta sollte nie mutwillig ein Tier töten. Auch Selassie hätte dies nicht tun dürfen. Ja ich töte auch Tiere wenn ich durch eine Wiese laufe. Jedoch nicht mutwillig. Wenn ein Wurm über den Weg kriecht, steh ich selbstverständlich nicht auf ihn drauf, genausowenig wie ich eine lästige Mücke erschlagen würde. Hast du jemals die Bibel gelesen? Es gibt viele Verpflichtungen denen ein (streng) gläubiger Rasta nachkommen muss/sollte. Schon mal was vom Nasiräer-Gelübde gehört? ------> Man darf seine Haare nicht schneiden?
Peace out
"Selassie I is worthy to be praised every day. I don`t care what the wicked might want to say. I know that Selassie I lives and reigns in the heart of men. He gave I life to live for ever more, Jah, Jah lives and reigns for ever."

jochanan
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Beitragvon jochanan » 26.10.2012, 05:01

Falls du es nicht weisst, hat Selassie I. immer viel wert darauf gelegt, dass die Menschen erfahren, dass er KEIN RASTAFARI ist/war.


Abgesehen das dein Satz Spekulation ist und er niemals sowas sagte, bzw. du diese Schlussfolgerung aus einem Satz hast der aus der gegengesetzten Richtung kommt, quasi eine gedachte Schlussfolgerung - denn HIM sagte Er "sei Christ"...er war Christ deshalb und war mit der Rastafari-Sicht ueberhaupt nicht einverstanden. Deshalb sandte er den Apostolischen Vater Laike Maryam Mandefro um die verwirrten "Rastas" auf den richtigen Weg zu bringen...stellt sich ja dann doch die Frage...warum gibt es dann die Rastafarians...im Prinzip sind sie nur Randerscheinung die persoenliche Interessen vertreten. Demut, Opferung und Hingabe sind in der Bewegung schwer verstaendlich. Es wird eher auf dem eigenem Leid herumgeheult (boeses babylon, boeser papst, usw...)...ob das nun eine gute christliche Eigenschaft ist sei dahingestellt...

Auch Selassie hätte dies nicht tun dürfen.


Kritik an Gott...tut das ein Rasta ??? Wo ist da die Loyalitaet....

Hast du jemals die Bibel gelesen?

Nein, studiert.

Es gibt viele Verpflichtungen denen ein (streng) gläubiger Rasta nachkommen muss/sollte.


Was nun, sollte oder muss oder kann ich mir das aussuchen wie im "Wuensch-dir-was" Laden. Generell ist doch die Bewegung so gestrickt. Einigkeit von der die Bewegung spricht ist einseitig. Grundsaetzlich sieht der Rasta Gott zuerst und sich als Zweites...ist Schein-Egoismus.

Schon mal was vom Nasiräer-Gelübde gehört? ------> Man darf seine Haare nicht schneiden?


Darf man wohl, praktisch gesehen muss man es auch, oder leben all die Rastas ohne Suende? Entschuldige ich habe selbst in den letzten 10 Jahren einige gesehen die taeglich suendigen (im Rahmen des Geluebtes) - die Haare abgeschnitten (auch nach Zeit) hat fast niemand. Also hoer mal auf mit dem ganzen Theoriekram und komm mal zum praktischen...man koennt ja sonst meinen die Bewegung sei eine Familie...was einer der groessten Luegen ist...


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