Mc Donalds

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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

Freedom Fighter hat geschrieben:auch wenn es nur ein paar wenige leute sind (die den anfang machen)... irgendwann gibts anhänger und somit bewegt man da auch was. -ich für meinen teil esse kaum fast food und werds jetzt auch ernsthaft lassen -auch wenns nur ne minimale auswirkung hat. besser als dazusitzen und zuzusehn, wie alles schlimmer wird.
Das ging ja schnell! :daum:

Für die toiletten muss man glaube ich bezahlen.
Was willst du damit sagen, Das es ohne McD keine öffendlichen Toiletten mehr gäbe?(klingt blöd)
Klingt blöd, ist aber (oft) so. Ich zahle lieber 20Cent, bevor ich auf die Straße mache. Diese Reinigung wäre teurer.
Soll heißen, die Reinigung der Toiletten beispielsweise gehört auch zur "Image-Verbesserung". Wie auch das hier:
http://www.mcdonalds-kinderhilfe.org/mcd/htdocs/
Spielzegs das von Kindern hegestellt wurde...
Nicht nur das Spielzeug von McD und auch nicht nur Spielzeug. Ich habe halt zu wenig Geld zum LOHAS.:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAS
Wenigstens tut er was und sitzt nicht nur denn ganzen Tag Zuhause rum und redet über Babylon.
Auf Worte müssen Taten folgen.
Und was das alles kostet! Die Polizei, die Feuerwehr, die Schäden! Nicht auszumalen, wie die Kosten explodieren würden, wenn der Steuerzahler nicht eingreifen würde!
Genau nieder mit den Gewerkschaften...! Klingt wie aufn Nazi Forum.
Unsere Lebensbeidingungen haben sich geändert.
Den Gewerkschaften verdanken wir schon einiges. Aber ich glaub das war nur ein scherz, oder?
Ich bin seit 19 Jahren Gewerkschaftsmitglied, gebracht hat es gar nix. Immer weniger Geld, weniger Zeit es auszugeben, immer länger arbeiten... Da ging die Gewerkschaftsarbeit wohl am Ziel vorbei. Nur dem Personalrat geht's gut dabei!
Ich könnte mir aber auch nur schwer vorstellen, 40 Jahre bei BK die Burger zu stapeln. Deswegen sieht man bei denen auch so häufig Studenten und Gelegenheitsjobber.
Aber mal ernsthaft nachgefragt: Wie verhindern sie die Gewerkschaftsarbeit? Wo kann man in der Gastronomie genug Geld verdienen zu humanen Arbeitszeiten?
http://www.dooyoo.de/arbeitsvermittlung ... en/481803/
Bei dem oben genannten Umsatz handelt es sich nur um die Rindfleich verkaufe, der aktuelle gesammt Umschlag beträgt 3,5 Mrd.
Tut mir leid, aber als gesicherte Fakten kann ich das nicht ganz durchgehen lassen...

Wenn du (haze) noch nicht einen €uro, welchen du in Babylon verdient hast, den Kapitalisten in den Hals geworfen hast, kannst du mir den größten aller Steine, den du je gehoben hast, an die Stirn semmeln!!!
Was willst du damit sagen, Wiederstand ist zwecklos?
Nein, damit will ich sagen:
Erstmal leben wir Kap. (keine andere wahl Confused )
..., oder: Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein!
Wir Produzieren genung essen für 12 000 000 000 Menschen, aber es verhungern trotzdem 100 000 Menshen am Tag, alle drei sekunden.
Statt das das essen verteilt wird, bleibt es in Privatbesitz (für spekulationen an der Börse).
Die LoKalen nahrmittel resoursen gehen dadurch kaputt, was arme staaten dazu zwingt ihr BildunGs, Gesundtheits und Sozial wesen zu privatisiern.
Hast wohl selber nicht ganz begriffen, was du da schreibst, bzw. was in den Filmen beschrieben wird...

Wenn wir (die Reichen) diese überproduzierte und subventionierte Nahrung in die armen Länder schicken würden - was zum Teil auch schon gemacht wird! - stören bzw. verhindern wir den Aufbau der einheimischen Lebensmittelindustrie!
Es nutzt langfristig nix, wenn wir die überzähligen Burger und Cola nach Afrika schicken würden, es würde Afrika nur noch abhängiger machen!
Wenn du dir den Film ganz angeschaut hättest, würdest du noch nicht einmal mehr ein einfaches Brot essen, kein Obst und Gemüse, kein Fisch, keine Milch trinken ...
http://www.youtube.com/watch?v=5a3De_9v ... xt_from=PL
...Produktion von über Millionen von Jahren radioaktiv strahlenden Atommüll,...Patente auf Medikamente haben oft auch tödliche Folgen. ...
Der McPlutonium wird schon seit 1940 nicht mehr im Angebot geführt und seit dem BK keine Acetylsalicylsäure mehr ihren Produkten beimengt leide ich häufiger unter Kopfschmerzen...

Das bedeutet, dass wir uns immer weiter vom Thema entfernen... :wink:
hayes hat geschrieben:betrankg
gnhmph!
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Freedom Fighter
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Beitrag von Freedom Fighter »

SmallAxe hat geschrieben: Das ging ja schnell! :daum:
wie gesagt... ich hab sowieso fast nie fast food gegessen...
SmallAxe hat geschrieben:Es nutzt langfristig nix, wenn wir die überzähligen Burger und Cola nach Afrika schicken würden, es würde Afrika nur noch abhängiger machen!
also findest du auch diese ganzen spendenaktionen, hilfsaktion u.s.w. sind sinnlos oder mehr "schlecht" für arfika? -wegen solchen dingen leben viele arme menschen noch. ich denke, wenn du grad drauf und dran bist zu sterben, nimmst du auch lieber hilfe an.
Maybe I should go back to school,
But anymore education just makes me feel like a fool,
So I guess I gotta let critics talk,
'Cause I won't stop!

- SOJA
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I live for Marley
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Beitrag von I live for Marley »

sieh mal das meiste essn das wir hinunterschicken würden wäre unten angekommen verdorben
zweitens finde ich geld spenden in ordnung aber nur dann wenn mit dem geld brunnen gebaut werden und solche sachen damit sie sich etwas aufbauen können und irgendwann unabhängig landwirtschaft usw. betreiben können
es würde nichts bringen das geld an die bevölkerung zu verteilen
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hayes
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Beitrag von hayes »

Wenn wir (die Reichen) diese überproduzierte und subventionierte Nahrung in die armen Länder schicken würden - was zum Teil auch schon gemacht wird! - stören bzw. verhindern wir den Aufbau der einheimischen Lebensmittelindustrie!
1. Ich meinte mit "wir" die ganze Welt
2. Das Essen müsste da bleiben und nicht so viel exportiert werden
3. Das Essen müsste dem Volk gehören und nicht irgendteinem Großaktionär in den USA.
4. Die Einheimiche landwirtschaft wird durch die Industrielle gestört / verhindert.

Du hast völlig recht, Almosen würden auf dauer nix bringen.
Anderer seits würden sie dann (erstmal) nicht verhungern, eine System änderung wäre aber allerdings besser.
Und was das alles kostet! Die Polizei, die Feuerwehr, die Schäden! Nicht auszumalen, wie die Kosten explodieren würden, wenn der Steuerzahler nicht eingreifen würde!
Also sollen wir lieber Zuhause rum sitzen und uns nicht wehren, könnt ja Geld Kosten...
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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

I live for Marley hat geschrieben:sieh mal das meiste essn das wir hinunterschicken würden wäre unten angekommen verdorben
Nicht unbedingt! :arrow: http://www.youtube.com/watch?v=on6BSfHlK_w
also findest du auch diese ganzen spendenaktionen, hilfsaktion u.s.w. sind sinnlos oder mehr "schlecht" für arfika?
Kurzfristig geht das schon in Ordnung, aber wie lange gehen die Spendenaktionen schon und wie lange soll das so weitergehen?
Ganz zu schweigen, dass nicht alle Gelder dorthin gehen, wie es versprochen wird. Und wenn dann da was ankommt, werden dafür lieber Waffen gekauft oder die Lebensmittel selbst werden als Waffe eingesetzt und verfaulen an Ort und Stelle.

Natürlich, Brunnen bauen wäre schon ein Schritt nach vorne...
Ich aber glaube, die Afrikaner sollten lieber zwei Schritte zurückgehen. Es sind nur wenige hundert Jahre vergangen, da haben sie auch so Wasser gefunden und konnten sich eigenständig ernähren. Diese Eigenständigkeit wurde ihnen aber genommen und sie sind nun abhängig von Spenden und Aufbauhilfe.

P.S.: Ich lese gerade Tadias Ethiopia! von Brigitte Maar. Dort wird auch auf die Probleme des Landes eingegangen, vor allem die diversen Dürrekatastrophen und wie die jeweilige Regierungen (Selassie, Mengistu) damit umgingen.
http://www.amazon.de/Tadias-Ethiopia-me ... 728&sr=1-2
Klappentext
Um die Mentalität ihrer japanischen Arbeitgeber besser verstehen zu können, besucht Brigitte einen Japanisch-Kurs. Über eine andere Kursteilnehmerin lernt sie einen äthiopischen Asylanten kennen, von dem sie viel über die Zustände in Äthiopien und seine Kultur erfährt. Von jeher fasziniert vom Land der sagenhaften Königin von Saba reist sie selbst dorthin und ist Äthiopien fortan verfallen. Die Begegnung mit einer uralten Kultur schlägt sie genauso in Bann wie die grandiosen Landschaften und stolzen Menschen, die mit unversiegbarem Humor allen Problemen ihres Landes trotzen. Brigitte erfährt von wilden Nomadenstämmen, von Mönchen bewohnten Klosterinseln, wohnt einer Kaffeezeremonie bei und besucht auch das SOS-Kinderdorf, wo sie Tamiru begegnet. Gemeinsam erleben sie die Schrecken eines Bürgerkrieges und die Folgen einer brutalen Diktatur. Mehr als einmal ist ihr Freund in Lebensgefahr, bevor er endlich nach Deutschland übersiedelt, um Brigitte zu heiraten. Beide! erleben Chancen und Probleme einer Partnerschaft, die geprägt ist von starken kulturellen Unterschieden.
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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

Freedom Fighter hat geschrieben:wie gesagt... ich hab sowieso fast nie fast food gegessen...
Die Kriterien, warum du jetzt Fast-Food verweigerst treffen auch auf andere Produkte zu. Lies mal dieses Buch:
http://www.amazon.de/Das-neue-Schwarzbu ... 442&sr=1-1
hayes hat geschrieben:Also sollen wir lieber Zuhause rum sitzen und uns nicht wehren, könnt ja Geld Kosten...
Gewalt als letzten Ausweg finde ich richtig arm. Dann lieber zuhause rumsitzen und sich was besseres einfallen lassen.
1. Ich meinte mit "wir" die ganze Welt

Überproduziert wird aber nur in der "reichen Welt".
2. Das Essen müsste da bleiben und nicht so viel exportiert werden
Nur ein geringer Teil davon ist Fast-Food. Demnach dürftest du nix mehr essen!
3. Das Essen müsste dem Volk gehören und nicht irgendteinem Großaktionär in den USA.
Das Brot, was du gesehen hat gehört niemanden! Es liegt einfach da und vergammelt.
4. Die Einheimiche landwirtschaft wird durch die Industrielle gestört / verhindert.
Auch einheimische Landwirtschaft kann eine industrielle sein.
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I live for Marley
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Beitrag von I live for Marley »

also das mit den pommes ist echtz stark pure chemie
kennt ihr diese kleinen pommes in der tüte so wie chips?
die halten sich mittlerweile schon 4 jahre kein witz
ich würde sie zwar nicht mehr essen aber sie sehen aus wie frisch gekauft
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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

Ich denke, hätten die dicken Pommes noch ne Weile im Fett vor sich hin frittieren können, wären auch diese "durch" gewesen und würden länger frisch aussehen.
die halten sich mittlerweile schon 4 jahre kein witz
Die habe ich zum ersten Mal vor 2 Jahren gesehen.
Ich war ganz erstaunt, wie echt die schmecken. Wie kommt der Mayo-Geschmack in die Tüte? It's magic!!! :D
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hayes
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Beitrag von hayes »

Gewalt als letzten Ausweg finde ich richtig arm.
Wenn de meinst, ich würd sagen besser als garnix.

Die ganze Welt produziert über, es wird bloß nicht gerecht verteilt und ladet dann bei uns in der müllkippe.

Ich habe eig. nicht nur von Fast food gesprochen sodern von unfairen Handel im gemein.

Man kann ja regionale Produkte vom Bauer oder vom Markt kaufen, ist garnicht
so teuer wie mann immer denkt (natürlich etwas teurer als im Supermarkt).
Man muss sich halt ein bisschen umschauen oder fair trade Ware kaufen ( die natürlich einiges teurer ist als im normalen Supermarkt).

Ich hab von dem Essen gesprochen das gerade in Brasilien von schlecht bezalten hartarbeitenden Arbeitern
geererntet wird, um dann später im Walmart im Regal zustehen.

Die westliche industrielle Landwirdschaft / Marktwirdschaft stört die Einheimische Landwirdschaft.
Sorry hab ich nicht hingeschrieben.
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I live for Marley
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Beitrag von I live for Marley »

und du glaubst der durchschnittsdeutsche /österreicher kann sich das leisten?
bei uns muss man auch schon zum diskonter gehen damit am ende des monats vielleicht noch was übrig bleibt
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hayes
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Beitrag von hayes »

Eig. schon, denn der Durchschnittsdeutsche gibt gerade mal 11% seines
Gehaltes für Nahrung aus. Das ist, glaube ich, fast die geringste Ausgabe von Geld für Nahrung in der Welt.
Aber er ist auch nur so gering weil es so billigen Export und Überproduktion gibt, was dazu führt das die anderen nix abbekommen (der billige Export).
Wie gesagt unser gesamtes Reichtum ist darauf zurückzuführen das wir andere Länder scrupellos ausbeuten.
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chillaz
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Beitrag von chillaz »

ich muss hayes schon zustimmen, leider bin ich allgemein in solchen dingen selber etwas inkonsequent..
education is the Key!
Sizzla Kalonji

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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

Ich gebe aus:
~50% Haus, Strom, Gas, Wasser
~20% Lebensmittel und Haushaltswaren
~15% Auto und Benzin
~10% Rauchwaren :wink:
~5% Vergnügen

Meistens kommen da mehr als 100% im Monat zusammen... :cry:


Ich war gestern mal wieder im Baumarkt. Ich wollte unter anderem ein Rollo kaufen. http://de.wikipedia.org/wiki/Faltrollo Hab auch eins gefunden und die anderen Sachen auch. An der Kasse wunderte ich mich über den hohen Preis. Hab dann noch mal den Einkaufswagen und den Bon durchsucht und habe festgestellt, dass das Rollo mit 75€ zu Buche schlägt und mir blieb für kurze Zeit das Herz stehen.
Als Begründung stand auf der Verpackung: Bambus, umweltschonender, nachwachsender Rohstoff,....
Ich bin wieder zurück in den Laden und habe das Teil umgetauscht, gegen die Version aus Plastik. Da steht jetzt drauf: Kein Durchhängen, einfach zu reinigen,... und etwas kleiner Made in China.
Nun wissen wir alle, in China werden Menschenrechte klein geschrieben und das Teil ist wahrscheinlich toxisch belastet. Mir war es aber egal, für 75€ hätte ich mir drei chinesische Rollos kaufen können. Ich brauchte aber nur eins, so habe ich 50€ gespart. Beide sehen ziemlich gleich aus.

Keine Ahnung, woher das Bambus-Teil kam, wenn es aber von glücklichen Arbeitern aus dem fairem Handel gekommen wäre, wäre es mit Sicherheit noch einmal doppelt so teuer gewesen...

Wie ist das denn bei der Bekleidung?
Wählst du die Ware eines namenhaften Herstellers, gibt es über den bestimmt diesbezüglich ne Menge negatives zu Berichten. (Ausbeutung, Kinderarbeit,...) Wenn man dann auf andere Waren zurückgreift wird das Elend auch nicht weniger.
Mir ist kein fairer Handel bekannt, der sämtliche Ansprüche und Bedürfnisse abdeckt, zum Beispiel Turnschuhe.


Monopolbildung à la Mc Donald's contra Überproduktion als Denkansatz

Wie wäre es denn, wenn die gesamte Lebensmittelversorgung über McD organisiert werden würde? Immerhin ist es ein wirtschaftlich orientierter Betrieb, der Überproduktionen möglichst verhindern möchte. Man könnte dann auch drüber nachdenken, das Angebot zu erweitern...
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hayes
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Beitrag von hayes »

Du hast Recht, fairen Handel gibt es nur sehr stark begrenzt.
Ich unterstütze die Ausbeuter und Kapitalisten genau so wie jeder andere, ausser die drei Hippies die Heute noch ohne Strom usw. im Wald leben tun das sowieso alle, ob sie es wollen oder nicht.
Aber ich versuche es einwenig einzudämmen wo ich nur kann.
Z.B. kauf bzw. tausch ich nur second hand Kleidung, was den Kapitalisten garnicht gefallen würde :) .
Hab neulich eine JOOP Hose gefunden, für 1,50 euro gekauft, sie dann aber später für 5 euro an einen
Modebegeisterten klassen Genossen verkauft :) .
Wenn fairer Handel pflicht wäre, dann würde der gesamte Weltkapitalismus in sich zusammenbrechen.
Was eig. sehr lobenswert wäre, würden die Kapitalisten aber Heute nicht zulassen :( .
Denn der Kapitalismus kann unter nur der ausbeutung Ärmer Länder funktionieren.
Wie wäre es denn, wenn die gesamte Lebensmittelversorgung über McD organisiert werden würde?
Dann würde der Kapitalismus erst recht zusammen brechen, da McD eine ein Kapitalistische Firma ist, wie jede andere, würde auch sie in sich zusammen brechen.
Der Kapitalismus brauch konkurrenz, um von verliern zu profitieren.
Nimm dir das buch "Das Kapital" von Karl Marx zur hand und du wirst verstehen warum es nicht funktionieren würde.

Wenn es doch komischerweise funktionieren würde, sähe es noch viel schlimmer aus (Krieg, ausbeutung usw.).
McD will nicht umbedingt Überproduktion verhindern sie tun es ja jetzt auch nicht.
Wie gesagt mann kann nicht nur Mcd oder irgendwelche einzelpersonen für diese schlimmen verhältnis veranwortlich machen.
Es liegt einfach daran das die Kapitalisten ihren job richtig machen.

Hab hier was gefunden, ist ziemmlich interessant, gibt aber viele Wiedersprüche und fragliche Thesen.
http://asvantifa.blogsport.de/images/st ... zucker.pdf
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SmallAxe
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Beitrag von SmallAxe »

Da fällt mir dieser Dialog von Das Leden des Brian ein. Ich habe leider kein Video gefunden, müsst ihr also lesen...
Francis: Also: Wir dringen durch das unterirdische Heizungssystem ein. Hinauf durch ein weiteres Audienzzimmer hier und das Schlafzimmer von Pilatus' Frau ist... hier. Und wenn wir seine Frau geschnappt haben, informieren wir Pilatus, daß sie in unserer Gewalt ist und unterbreiten dann unverzüglich unsere Forderungen.
Irgendwelche Fragen?
1.Mitglied: Was genau sind unsere Forderungen?
Rech: Wir geben Pilatus zwei Tage Zeit, um den gesamten Römisch-Imperialistischen Staatsapparat aufzulösen. Und wenn er nicht sofort darauf eingeht, exekutiern wir sie.
Matthias: Werden wir ihr den Kopf abschneiden?
Francis: Wir schneiden ihr alles ab und schicken sie stündlich Stück für Stück zurück. Dann wissen sie, daß wir nicht scherzen.
Rech: Und natürlich weisen wir sie darauf hin, daß sie selbst, nur sie, die volle Verantwortung tragen, wenn wir sie so zerschnippeln. Und daß wir uns niemals irgendeiner Erpressung beugen werden.
Alle: Wir beugen uns keiner Erpressung.
Rech: Sie haben uns ausbluten lassen, diese Schweine. Sie haben alles genommen, was wir hatten. Und nicht nur von uns. Von unsern Vätern und von unserer Väter Väter.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter.
Rech: Das reicht. Noch genauer brauchen wir es nicht. Was haben sie dafür als Gegenleistung erbracht, frage ich?
2.Mitglied: Den Aquädukt.
Rech: Was?
2.Mitglied: Den Aquädukt.
Rech: Oh. Jajaja. Den haben sie uns gegeben, das ist wahr.
3.Mitglied: Und die sanitären Einrichtungen.
Loretta: Oh ja. Die sanitären Einrichtungen. Weißt Du noch, wie es früher in der Stadt stank?
Rech: Also gut ja, ich gebe zu, der Aquädukt und die sanitären Einrichtungen, das haben die Römer für uns getan.
Matthias: Und die schönen Straßen.
Rech: Ach ja, selbstverständlich die Straßen. Das mit den Straßen versteht sich ja von selbst, oder? Abgesehen von den sanitären Einrichtungen, dem Aquädukt und den Straßen...
4.Mitglied: Medizinische Versorgung...
5.Mitglied: Schulwesen...
Rech: Naja gut. Das sollte man erwähnen.
6.Mitglied: Und der Wein...
Alle: Ou ja.
Francis: Ja. Das ist wirklich etwas, was wir vermissen würden, wenn die Römer weggingen.
7.Mitglied: Die öffentlichen Bäder...
Loretta: Und jede Frau kann es wagen, nachts die Straße zu überqueren, Rech.
Francis: Jaha. Die können Ordnung schaffen, denn wie es hier vorher ausgesehen hat, davon wollen wir ja gar nicht reden.
Rech: Also gut. Mal abgesehen von sanitären Einrichtungen, der Medizin, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und der allgemeinen Krankenkassen, was, frage ich euch, haben die Römer JE für uns getan?
2.Mitglied: Den Frieden gebracht...
Rech: Aach! Frieden! Halt die Klappe.
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